Die JF Olfen schnuppert Bergluft
In diesem Jahr ging die Fahrt der Jugendfeuerwehr Olfen, wie schon im Jahr 1998, nach Mallnitz
(Österreich - Kärnten). Unsere Gruppe bestand aus insgesamt vierzehn Jugendlichen und sechs Betreuern.
Die Unterbringung erfolgte in einem Jugendsporthaus mit einer sportlichen, freundschaftlichen Atmosphäre.
Am Samstag, dem 13. August, fuhren wir in aller Frühe mit dem Zug in Richtung Österreich. Dort, wurden
wir von Robert, dem Leiter des Jugendsporthauses Mallnitz, empfangen und verstanden uns auf Anhieb prima
mit ihm.
Für die Woche war einiges an Programmpunkten eingeplant, so dass gar keine Langeweile aufkommen konnte.
Ein Programmpunkt war eine Mountainbiketour mit Robert. Dadurch erkundeten wir schon am ersten Tag die
Gegend.
Anstrengend, aber doch interessant, war auch der Aufstieg auf den "Auernick". Nachdem wir das Gipfelkreuz
auf 2186m über NN erreicht hatten, waren wir froh, dass wir den beschwerlichsten Teil der Tour hinter
uns hatten und nur noch der Abstieg vor uns lag.
Ein ganz besonderer Programmpunkt war das Canyoning (Schluchtenwandern). Mit Neoprenanzügen und Helmen
gegen Kälte und Verletzungen ausgerüstet, ging es mit Bullis zum Einstieg der Schlucht. Von dort aus
überwanden wir mit gewagten Sprüngen verschiedene Hindernisse zwischen den Felswänden. Großen Spaß
bereiteten auch die natürlichen Rutschen, die das Wasser über Jahrtausende in die Felsen geschliffen
hat.
Natürlich darf bei einer Reise der Jugendfeuerwehr ein Besuch bei der ortsansässigen Feuerwehr nicht
fehlen. Deshalb besichtigten wir die Mallnitzer Feuerwehr und wurden von Christian durch das Gerätehaus
geführt.
Nach so ereignisreichen Tagen folgte ein etwas erholsamerer Tag. Im Anschluss an das Volleyballturnier
ging es gegen Abend mit Robert zum Survivaltraining. Hierbei musste jeweils eine Gruppe von fünf Leuten
eine Brücke über den Fluss mittels Seilen bauen. Natürlich gingen bei der Überquerung dieser Brücken
einige Jugendliche und Betreuer baden. Im Anschluss wurden Kartoffen und Würstchen im Feuer gegrillt.
Eine weitere Wanderung stand auf dem Programm, die uns zum Dösener See auf 2280m über NN führte.
Nachdem wir die 1000m Höhenunterschied überwunden hatten, war das Arthur-Schmidt-Haus am Dösener See in
Sicht. Nach einer ausgiebigen Pause ging es wieder hinab zum Jugendsporthaus.
Das absolute Highlight unserer Sommerfreizeit war das Rafting auf dem Fluss Möll. Vor dem Beginn der
Tour wurden alle Beteiligten wieder mit Neoprenanzügen, Helmen und Schwimmwesten ausgestattet. Auch
Robert begleitete uns wieder. Nach einer kurzen Einführung in die Technik des Raften begann die Fahrt
auf der Möll. Dieser Fluss hat einige Wellen und Strömungen zu bieten, die unsere Fahrt mit dem
Schlauchboot zum Abenteuer werden ließen. Auf Kommando des Guides (Kapitän auf dem Raftingboot) musste
gepaddelt werden um Hindernisse wie z.B. Brücken und Steine zu umfahren.
Den Abschluss bildete ein Karaokeabend, der gemeinsam mit einer anderen im Haus untergebrachten Gruppe
veranstaltet wurde. Hierbei hatten einige so viel Spaß, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten zu
singen.
Alle Jugendlichen und Betreuer waren sich einig, dass dies eine gelungene Fahrt war, die durchaus
Wiederholungswert hat. Nicht zuletzt durch Robert und sein Team im Jugendsporthaus, denn ohne sie wäre
alles nicht so interessant gewesen. Und hätte Alois uns nicht so köstlich bekocht, hätten wir die
Strapazen bestimmt nicht überstanden.